Was für ein schöner Reisebericht und gute Laune verbreitest Du noch dazu und lässt Dich mit freundlichen Menschen ein. Das beflügelt so eine Schiffsreise doch sehr mit unendlich positiven Gefühlen. Da wird dann auch die Ordnungsmacht (besonders in Germany) fast erträglich. Mich hat es vor über zwanzig Jahren nach Schottland an die Ostküste verzogen. Ja, so lese ich gerne positive inspirierende Geschichten.
Ich bin in Bremen und an verschiedenen Plätzen in Norddeutschland aufgewachsen immer in Verbindung mit dem Segelsport und kannte aus den Zeiten als wir in den einschlägigen Gasthäusern des Viertels unsere Biere gestemmt hatten einen Mark Scheibe aus den 60er und 70er Jahren. Bist Du verwandt? Er hob sich, fand ich immer von den umgebenden Mittrinkern ab. Ein ausgesprochen freundlicher zugewandter Trinker.
Ich wünsche Dir noch eine schöne Zeit mit Deinem Hausboot und interessanten Freunden.
deine sonntäglichen »Scheibchen-Happen« oder sind es »Scheibe-Häppchen« (?) 🫣 sind stets von so köstlicher Natur, dass es einem wohldosierten 3-Gänge Menü gleicht, welches ohne Schnaps den Schlund hinuntergleitet.
Und es umarmt (mich immer wieder), mich im Geschriebenen Wort wieder zu finden. Meine seufzende Andockstelle ist eindeutig: »Der Ort, der mich nicht mehr vertreibt«. Meiner Natur gerecht zu werden heißt eindeutig: im Unterwegs Sein ankommen... auf meine 53 herbstzeitlose Spätsommer kommen zwar erst 25 Umzüge im europäischen Gefilde. Und bisher ohne Hausboot. Doch der nächste klopft schon ganz ungeduldig an und möchte mich weit über die hiesigen Gefilde hinaustragen.
Wie schön, wenn wir unser inneres Ausland für das Bekannte und Unbekannte öffnen. Da öffnet sich gleich meine Gefühlsschleuse direkt ins Herzkämmerlein. Allen voran Wiebke die Herzschleusenöffnerin und die offenherzige Menschenbande von Nah und Fern.
Hier spiele ich doch tatsächlich mit dem Gedanken: Aktionärin der gepflegten Lebenskunst zu werden. Da schau ich mich doch gleich mal um, damit die unvergessliche Ordnungwidrigkeit in der Bedeutungslosikeit verschwindet – zumindest zahlenmäßig und dafür deine Wort-und Musikkombüse uns mit weiteren Köstlichkeiten beschert.
ich weiß gar nicht, worüber ich mich zuerst freuen soll: die Verwandtschaft im Reisezwang, Deine genialen Wortschöpfungen, den neuen Aktionärinnenstatus? In meinem inneren Ausland ist gerade internationaler Kongress der Bestgelaunten. „Nimm ein Bad in Glückes Wellen – mit guten Worten nur von Ellen“ – möchte ich als Claim empfehlen, sollte es Dir nicht zu schnöde vorkommen, Deine Briefkunst mit so etwas Marketinghaftem zu überschreiben.
Ich danke Dir von Herzen und versuche weiter, beim Unterwegssein hier und dort, dann und wann das Hier und Jetzt zu finden.
Jessas und mei oh mei, wie mein ursprünglich süddeutsch gepoltes Herzerl sagen würde, wenn‘s denn der gesprochenen Sprache mächtig wäre.
Danke - sag ich ganz gerührt - einem Marmorkuchen gleich, aber nur die Teigreste, die ich mit den Fingern aus der Teigschüssel naschen durfte. The best.
Da hab ich mir als das Schaumbad des Glücks eingelassen und genieße die W_Ellen.
Danke für die großzügigen Wünsche zu einem gepflegten ausdehnen des JETZT. Vollumfänglich gelandet während die adriatische Brise um die Stupsnase gondelt.
Jetzt - von unterwegs - ein Wink durch Wind- und Regenwolken hinüber zu dir geschickt - ach und ein Gedankenanhang: dein ellenischer Wortschmeichler ist ganzkörperlich schmunzelnd gelandet - hab dank dafür.
Auf eine weitere Woche mit herzhüpfenden Begegnungen,
Hallo Mark, willkommen in Berlin d.h. in Schmöckwitz. Wie immer ein toller Text mit schönen Erlebnissen, auch mit der WAPO. Wir fahren die Tour zweimal im Jahr und freuen uns immer wieder über die genussvolle Reise. Wie schön, dass der alte Fritz den Friedrichthaler Kanal hat bauen lassen und wir genießen immer wieder die Aussicht vom alten Grütztopp. Schade, es ist mit den Liegeplätzen so schwierig. Wir hätten Dich gerne hier in Wannsee gesehen, weil wir gut gekleidete, gebildete und musikalische Menschen brauchen. Wir werden Dich in Ueckermünde vermissen, wenn wir Mitte Mai mit unserer alten "Elinor" an Deinem Liegeplatz vorbeikommen. In Berlin kommen wir sicher zusammen. In Schmöckwitz kommen wir so bald wie möglich mal vorbei, wohl mit dem Fahrrad. Bis bald, Dorothee und Axel aus Wannsee
So ein wunderschöner Text! Danke fürs Mitnehmen auf diese Reise und in das Berlin der 90er Jahre. Bisschen was hab ich davon noch mitgenommen als ich erst 1999 kam. ❤️
1999 spukte er noch, der Geist der Gestaltung, der vielleicht naive Glaube, sich abseits vom Gewöhnlichen einen Paradiesgarten bauen zu können. Sollten wir das nicht immer versuchen? Ist das Leben nicht dann erst voll ausgeschöpft, wenn man den Himmel auf Erden sucht? In Berlin ist das zugegebenermaßen nichts für Anfänger. Aber wenn wir darauf achten, werden die Mahner, Motzer, Nörgler und Neinsager immer weniger und die Hauptstadt ein Ort der Güte und der Gestaltung.
So schön erzählt! Das hat heute wirklich gut gepasst, denn gestern habe ich mein Anfang des Jahres gestartetes Buch fast zum Abschluss bringen können! Es geht um eine Familie auf einem Hausboot - und nein, es hat nichts mit Deinem neuen zu Hause zu tun. Es ist ein kleines Märchen für Erwachsene und Kinder und dazwischen. Es handelt von einer Liebe zwischen Mischwesen: ein Mann mit Hirschgeweih aus dem Wald und einer Hippo-Pho Frau, halb Mensch halb Nilpferd die auf einem Hausboot in Asien aufgewachsen ist. Sie haben verschiedene magische Fähigkeiten die aber weit mehr sind als Harry Zaubertricks - mehr so in Verbindung mit der Natur und den Schwingungen zwischen den Welten. Sie bekommen drei Kinder und besiedeln eine Insel nah am Urwald und den Fluss der ins Meer fließt. Eine Traumwelt aber mit Hindernissen, denn sie sind auch "Outlaws" von den Menschen gemieden weil sie nicht ins schnelle und sortierte Leben der Angepassten passen. Dazu habe ich auch Bilder erstellt und das geschah alles vor fünf Monaten als ich lange im Krankenhaus war und mir die Chemie aus Schmerzmitteln und Antibiotika den Kopf verdreht haben. Und siehe da, das Netz der Technik hat mich gerettet. Obwohl ich meine Wohnung aufgeben musste, hatte ich mir die Rohfassung der Geschichte selbst als E-Mail geschickt. Und gestern im Anflug von Möhrenkuchen und Earl Grey alles zusammen gefasst und erweitert. So ist es eine schöne gute Nacht Geschichte mit lustigen, liebevollen aber auch Gesellschaftsforschenden Gedanken und der Message: nur unfertige und nicht perfekte Dinge sind echt und lebendig. Ich freue mich sehr, dass Du Deine Erinnerung so reflektiert hast und Dich wohl fühlst in Deiner eigenen Bunt- und nicht grau - Zone! Ich freue mich auf den Soundtrack zu dieser Reise, aber die beste Reise ist ja eh die, wo man nie ankommt. So habe ich es auf meinen Spurensuchen in der Welt erlebt und bis heute trage ich mein Jahr in Australien jeden Tag in der Innentasche mit mir. Wünsche weiterhin gutes Essen und schöne Ausblicke auf die Freiheit der Geborgenheit!
Das klingt großartig – und will gelesen werden! Was für eine poetische Konstruktion. Danke für Deine lieben Worte. In der Hoffnung, bald von zaubernden Nilpferdfrauen lesen zu dürfen
Was für ein schöner Reisebericht und gute Laune verbreitest Du noch dazu und lässt Dich mit freundlichen Menschen ein. Das beflügelt so eine Schiffsreise doch sehr mit unendlich positiven Gefühlen. Da wird dann auch die Ordnungsmacht (besonders in Germany) fast erträglich. Mich hat es vor über zwanzig Jahren nach Schottland an die Ostküste verzogen. Ja, so lese ich gerne positive inspirierende Geschichten.
Ich bin in Bremen und an verschiedenen Plätzen in Norddeutschland aufgewachsen immer in Verbindung mit dem Segelsport und kannte aus den Zeiten als wir in den einschlägigen Gasthäusern des Viertels unsere Biere gestemmt hatten einen Mark Scheibe aus den 60er und 70er Jahren. Bist Du verwandt? Er hob sich, fand ich immer von den umgebenden Mittrinkern ab. Ein ausgesprochen freundlicher zugewandter Trinker.
Ich wünsche Dir noch eine schöne Zeit mit Deinem Hausboot und interessanten Freunden.
Du machst ja tolle Sachen, stets mutig und optimistisch, das ist aufbauend !
Danke! Ich freue mich, so soll es sein. Das Leben ist zu schön, um nicht alles auszuprobieren. Aber wem sage ich das!
Lieber Mark, was für ein herzerwärmender Bericht! Weiterhin alles Liebe für Deine Reise und herzliche Grüße von @ntje.
Danke, liebe Antje! Komm vorbei, wenn Ihr in Berlin seid!
Wie immer eine Freude, Dich zu begleiten.
Von Krebs zu Krebs: Wie schön, dass Du da bist, liebe Jeannette!
Schmacht,
deine sonntäglichen »Scheibchen-Happen« oder sind es »Scheibe-Häppchen« (?) 🫣 sind stets von so köstlicher Natur, dass es einem wohldosierten 3-Gänge Menü gleicht, welches ohne Schnaps den Schlund hinuntergleitet.
Und es umarmt (mich immer wieder), mich im Geschriebenen Wort wieder zu finden. Meine seufzende Andockstelle ist eindeutig: »Der Ort, der mich nicht mehr vertreibt«. Meiner Natur gerecht zu werden heißt eindeutig: im Unterwegs Sein ankommen... auf meine 53 herbstzeitlose Spätsommer kommen zwar erst 25 Umzüge im europäischen Gefilde. Und bisher ohne Hausboot. Doch der nächste klopft schon ganz ungeduldig an und möchte mich weit über die hiesigen Gefilde hinaustragen.
Wie schön, wenn wir unser inneres Ausland für das Bekannte und Unbekannte öffnen. Da öffnet sich gleich meine Gefühlsschleuse direkt ins Herzkämmerlein. Allen voran Wiebke die Herzschleusenöffnerin und die offenherzige Menschenbande von Nah und Fern.
Hier spiele ich doch tatsächlich mit dem Gedanken: Aktionärin der gepflegten Lebenskunst zu werden. Da schau ich mich doch gleich mal um, damit die unvergessliche Ordnungwidrigkeit in der Bedeutungslosikeit verschwindet – zumindest zahlenmäßig und dafür deine Wort-und Musikkombüse uns mit weiteren Köstlichkeiten beschert.
Von einem Zwischen-Ort grüßt
Ellen
Liebe Ellen,
ich weiß gar nicht, worüber ich mich zuerst freuen soll: die Verwandtschaft im Reisezwang, Deine genialen Wortschöpfungen, den neuen Aktionärinnenstatus? In meinem inneren Ausland ist gerade internationaler Kongress der Bestgelaunten. „Nimm ein Bad in Glückes Wellen – mit guten Worten nur von Ellen“ – möchte ich als Claim empfehlen, sollte es Dir nicht zu schnöde vorkommen, Deine Briefkunst mit so etwas Marketinghaftem zu überschreiben.
Ich danke Dir von Herzen und versuche weiter, beim Unterwegssein hier und dort, dann und wann das Hier und Jetzt zu finden.
Herzlich vom Hausboot
Dein Mark
Jessas und mei oh mei, wie mein ursprünglich süddeutsch gepoltes Herzerl sagen würde, wenn‘s denn der gesprochenen Sprache mächtig wäre.
Danke - sag ich ganz gerührt - einem Marmorkuchen gleich, aber nur die Teigreste, die ich mit den Fingern aus der Teigschüssel naschen durfte. The best.
Da hab ich mir als das Schaumbad des Glücks eingelassen und genieße die W_Ellen.
Danke für die großzügigen Wünsche zu einem gepflegten ausdehnen des JETZT. Vollumfänglich gelandet während die adriatische Brise um die Stupsnase gondelt.
Jetzt - von unterwegs - ein Wink durch Wind- und Regenwolken hinüber zu dir geschickt - ach und ein Gedankenanhang: dein ellenischer Wortschmeichler ist ganzkörperlich schmunzelnd gelandet - hab dank dafür.
Auf eine weitere Woche mit herzhüpfenden Begegnungen,
mit ebensolchen Grüßen
Ellen
Tolle Geschichte von liebenswürdigen Menschen! ❤️
Sind sie nicht wunderbar? Allen voran Wiebke, die Schleusenwärterin. Ich bin sowas von begeistert!
Hallo Mark, willkommen in Berlin d.h. in Schmöckwitz. Wie immer ein toller Text mit schönen Erlebnissen, auch mit der WAPO. Wir fahren die Tour zweimal im Jahr und freuen uns immer wieder über die genussvolle Reise. Wie schön, dass der alte Fritz den Friedrichthaler Kanal hat bauen lassen und wir genießen immer wieder die Aussicht vom alten Grütztopp. Schade, es ist mit den Liegeplätzen so schwierig. Wir hätten Dich gerne hier in Wannsee gesehen, weil wir gut gekleidete, gebildete und musikalische Menschen brauchen. Wir werden Dich in Ueckermünde vermissen, wenn wir Mitte Mai mit unserer alten "Elinor" an Deinem Liegeplatz vorbeikommen. In Berlin kommen wir sicher zusammen. In Schmöckwitz kommen wir so bald wie möglich mal vorbei, wohl mit dem Fahrrad. Bis bald, Dorothee und Axel aus Wannsee
Liebe Dorothea, lieber Axel,
bitte schreibt mir, wenn Ihr kommen wollt, ich würde mich freuen und backe einen Kuchen – für Euch natürlich im Smoking!
Bis bald
Euer Mark
So ein wunderschöner Text! Danke fürs Mitnehmen auf diese Reise und in das Berlin der 90er Jahre. Bisschen was hab ich davon noch mitgenommen als ich erst 1999 kam. ❤️
Liebe Marika,
1999 spukte er noch, der Geist der Gestaltung, der vielleicht naive Glaube, sich abseits vom Gewöhnlichen einen Paradiesgarten bauen zu können. Sollten wir das nicht immer versuchen? Ist das Leben nicht dann erst voll ausgeschöpft, wenn man den Himmel auf Erden sucht? In Berlin ist das zugegebenermaßen nichts für Anfänger. Aber wenn wir darauf achten, werden die Mahner, Motzer, Nörgler und Neinsager immer weniger und die Hauptstadt ein Ort der Güte und der Gestaltung.
Ich bleibe zuversichtlich
Dein Mark
Ich werde Berlin für immer lieben, no matter what..
Ich wäre so gern dabei gewesen. Ich muss dich unbedingt auf dem Hausboot besuchen. Gruß Ute
Liebe Ute,
im Sommer mache ich Hausbootshows – bald weiß ich mehr darüber!
So schön erzählt! Das hat heute wirklich gut gepasst, denn gestern habe ich mein Anfang des Jahres gestartetes Buch fast zum Abschluss bringen können! Es geht um eine Familie auf einem Hausboot - und nein, es hat nichts mit Deinem neuen zu Hause zu tun. Es ist ein kleines Märchen für Erwachsene und Kinder und dazwischen. Es handelt von einer Liebe zwischen Mischwesen: ein Mann mit Hirschgeweih aus dem Wald und einer Hippo-Pho Frau, halb Mensch halb Nilpferd die auf einem Hausboot in Asien aufgewachsen ist. Sie haben verschiedene magische Fähigkeiten die aber weit mehr sind als Harry Zaubertricks - mehr so in Verbindung mit der Natur und den Schwingungen zwischen den Welten. Sie bekommen drei Kinder und besiedeln eine Insel nah am Urwald und den Fluss der ins Meer fließt. Eine Traumwelt aber mit Hindernissen, denn sie sind auch "Outlaws" von den Menschen gemieden weil sie nicht ins schnelle und sortierte Leben der Angepassten passen. Dazu habe ich auch Bilder erstellt und das geschah alles vor fünf Monaten als ich lange im Krankenhaus war und mir die Chemie aus Schmerzmitteln und Antibiotika den Kopf verdreht haben. Und siehe da, das Netz der Technik hat mich gerettet. Obwohl ich meine Wohnung aufgeben musste, hatte ich mir die Rohfassung der Geschichte selbst als E-Mail geschickt. Und gestern im Anflug von Möhrenkuchen und Earl Grey alles zusammen gefasst und erweitert. So ist es eine schöne gute Nacht Geschichte mit lustigen, liebevollen aber auch Gesellschaftsforschenden Gedanken und der Message: nur unfertige und nicht perfekte Dinge sind echt und lebendig. Ich freue mich sehr, dass Du Deine Erinnerung so reflektiert hast und Dich wohl fühlst in Deiner eigenen Bunt- und nicht grau - Zone! Ich freue mich auf den Soundtrack zu dieser Reise, aber die beste Reise ist ja eh die, wo man nie ankommt. So habe ich es auf meinen Spurensuchen in der Welt erlebt und bis heute trage ich mein Jahr in Australien jeden Tag in der Innentasche mit mir. Wünsche weiterhin gutes Essen und schöne Ausblicke auf die Freiheit der Geborgenheit!
Das klingt großartig – und will gelesen werden! Was für eine poetische Konstruktion. Danke für Deine lieben Worte. In der Hoffnung, bald von zaubernden Nilpferdfrauen lesen zu dürfen
Dein Mark