Hymnen gegen die Gleichgültigkeit
Über feuilletonistischen Zwang, der ein Glück sein kann
Einmal spielte ich in einer Kneipe im Bremer Umland. Ich war Anfang 20 und begleitete eine Sängerin am E-Piano, ihr Freund spielte Jazzgitarre. Wir hatten sogenannte Standards im Programm, also Lieder wie „Moon River“, „My way“ oder „Summertime“. Andere Sängerinnen arbeiteten in den beginnenden Neunzigern mit einem großen Repertoire an Emotionsmimik: mi…


